März - Die Kraft der Bewegung

Aktualisiert: Apr 1

Aus Spaltung und Teilung entsteht das sichtbare Leben


März - Was Stärke in sich trägt, öffnet sein ganzes Sein


Im März fängt bunt de Frühling aa.

die Blümmcher blühe hie un da,

umschwärmt von Biencher mit Gesumm.

Aa Glück: De Winter is erum!

De aale Urlaub werd genomme.

Der is aan jetzt so recht willkomme.


Zum Winterschlaf in dere Zeit

kimmt oft noch Frühjahrsmüdigkeit.

Doch wenn in alle Äst un Zweische

so nach un nach die Säfte steische,

erwache Triebe, lacht des Herz.

En scheene Monat is der März!


Frankfurter Mundartgedicht



Bild: die ersten Raupen setzten sich in Bewegung


Der Monat März neigt sich mit dem heutigen Tag dem Ende. Es war ein Monat, der wohl noch lange nachhallt in Uns Allen und in die Geschichtsbücher eingehen wird, bei mir mit dem Vermerk: Der Monat März - Das erste Tor der Heilung ist durchschritten und bringt der Welt das bewusste Leben leben zurück, der Anfang vom Ende ist gemacht. Jetzt geht es los und nie mehr kehrt zurück, was war. Nun können wir unseren Geist auf das richten was uns am Herzen liegt und manifestieren. So einfach ist das. Folge deinem Herzen!


Denn die Natur macht nichts anderes, als ihren Herzimpulsen zu folgen!

Doch schauen wir uns den März einmal genauer an. Dieser Monat bringt nach langer dunkler Winterzeit endlich die Wiederkehr des Lebens mit sich. Wir Menschen zelebrieren den Beginn des Frühlings gleich drei Mal - Astronomisch mit der Tag-und-Nacht-Gleiche am 19. oder 20. März, sowie meteorologisch und biologisch bereits schon Anfang März. Selbst die Uhren werden wieder Ende März auf die Sommerzeit umgestellt, um das Licht der Sonne so lange wie möglich einzufangen. Und draussen in der Natur, da zeigen sich die ersten Blumen und Blüten in ihren vielfältigsten Farben. Die Düfte zarter Veilchen, der herrliche Jubelgesang der Vögel, das erste Summen von Hummel, Biene und Co. und das Spriessen der Knospen - all das trägt eine Feierlichkeit und Stärke in sich, die unser Herz immer wieder aufs Neue berührt.




Die Spaltung und Teilung vollzieht sich und bringt das sichtbare Leben hervor. Machtvoll strömt die Kraft der Bewegung durch alle Lebewesen. Das Spiel des (Über-)Lebens hat begonnen und so mancher Wettstreit beginnt nun auch, um genügend Raum oder den besten sonnigen Platz. Reviere und Partner werden gesucht und gefunden. Und für uns Menschen ist die Zeit gekommen, unsere Eigenfunktion im Leben zu entdecken und durch die Tat zu verwirklichen, also buchstäblich unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Mehr denn je gilt es neue Entscheidungen zu treffen und frische Impulse zu setzen, denn das Leben will vollumfänglich gelebt werden. Wie bei einem Samenkorn, der es geschafft hat, die Dunkelheit zu überstehen und in der Stille zu keimen, um nun durch die Erde ans Licht zu gelangen, heisst es auch für Uns auf die Impulse zu hören, um zu wachsen und zu gedeihen. Und wie Sie nur zu gut wissen, es wird immer Kräfte geben, die uns zurückzuhalten versuchen und gleichwohl Kräfte, die uns weiter voranbringen. Schauen Sie und geben Sie acht, auf welche Kraft sie hören möchten.


Mit den folgenden Fragen kommen Sie vielleicht ein wenig leichter in Bewegung.


  • Was erweckt ihre Lebendigkeit?

  • Wie reagieren Sie auf Neues?

  • Wo halten Sie noch an Altem fest?

  • Was möchten Sie in Ihrem Leben ändern?

  • Was bringt Sie in die Tat, in die Bewegung?

Das Wildkraut das so wunderbar zu dieser März-Zeit passt


DAS GÄNSEBLÜMCHEN (Bellis perennis)


Das Gänseblümchen ist ein wahres Stehaufmännchen und Himmelsblume zugleich. Schon kleine Kinder kennen und lieben es. So verziert das Gänseblümchen nicht nur die grünen Wiesen mit seinem leuchtenden weiß-gelben Tupfern, sondern macht sich bis heute bei Groß und Klein mit dem abzupfen der Blüten als Liebesorakel beliebt.

Doch oft wird auch unachtsam auf dieser kleinen Pflanze herumgetreten und achtlos über sie hinweggelaufen. Die Natur jedoch reagiert nicht mit Kampf auf diese Tritte, sondern mit einem Schutzmechanismus. So hat das Gänseblümchen Wirkstoffe gegen Verletzungen durch Tritte ausgebildet. Diese Signatur und "Funktion" des kleinen Blümchens zeigt auch bei Uns auf emotionaler Ebene große Wirkung bei der Lösung von Kindheitstraumen und anderen Verletzungen in der frühen Kindheit. Deshalb sollten Gänseblümchen in keinem Kindertee fehlen.


In der Volksheilkunde kann das Gänseblümchen für vielerlei Beschwerden eingesetzt werden. Gönnen Sie sich bspw. einen Tee aus den Blättern, er regt den Appetit und Stoffwechsel an, fördert die Verdauung und stärkt das Immunsystem bei Erkältungskrankheiten, denn es kann durch krampfstillende Fähigkeiten Husten lindern.


Äußerlich können Sie Gänseblümchentee bei unreiner Haut und schlechtheilenden Wunden mit Umschlägen gut behandeln. Und erste Hilfe leistet es schon unterwegs bei Insektenstichen oder kleinen Wunden. Zerreiben Sie dazu 1-2 Gänseblümchen zwischen den Fingern, bis der Saft austritt und tupfen damit dann direkt die Wunde oder den Stich ab.


Bewegung ist die Seele aller Dinge. Bleiben Sie in Bewegung.


ihre Antje

von KrautGeht

0 Ansichten